
Was in die Hero Section deiner Website gehört
Der obere Bereich deiner Website entscheidet, ob Besucher bleiben. Was in eine gute Hero Section gehört, was raus muss und wie du sie für das Handy baust.
Eine Landingpage hat genau einen Job. Besucher aus einer Kampagne sollen eine bestimmte Handlung ausführen. Hier erfährst du, was sie von einer Website unterscheidet, wie sie aufgebaut ist und wie du sie verbesserst.
Von Benny ScheyStand
Das Wort kommt vom englischen „to land“. Gemeint ist die Seite, auf der jemand nach einem Klick landet, etwa auf eine Anzeige bei Google oder einen Link im Newsletter. Im engeren Sinn ist eine Landingpage eine eigenständige Seite, die genau für diese Kampagne gebaut wurde.
Ihr wichtigstes Merkmal ist das eine Ziel. Eine Website will informieren, Vertrauen schaffen und viele Fragen beantworten. Eine Landingpage will, dass Besucher genau eine Sache tun. Alles auf der Seite arbeitet darauf hin.
Im Vergleich
| Merkmal | Landingpage | Website |
|---|---|---|
| Ziel | Genau eine Handlung | Informieren und Vertrauen aufbauen |
| Besucher kommen über | Anzeige, Newsletter, Social Media | Google-Suche, Empfehlung, direkt |
| Navigation | Meist keine | Menü mit allen Bereichen |
| Inhalt | Ein Angebot, eine Botschaft | Alle Leistungen und Themen |
| Lebensdauer | Oft nur für eine Kampagne | Dauerhaft |
| Bei Google auffindbar | Oft bewusst nicht | Ja |
| Erfolg messen | Anteil der Besucher, die handeln | Viele Kennzahlen |
Aufbau
Die Reihenfolge folgt den Fragen, die sich Besucher stellen. Bin ich hier richtig? Was habe ich davon? Kann ich dem trauen? Was muss ich tun? Je früher eine Seite diese Fragen beantwortet, desto weniger Besucher springen ab.
Die wichtigste Regel
Sobald eine Landingpage zwei Dinge gleichzeitig will, etwa eine Anfrage und eine Newsletter-Anmeldung, konkurrieren die Ziele miteinander. Besucher zögern, und am Ende passiert oft keins von beiden. Hast du zwei Ziele, baue zwei Seiten.
Optimieren heißt bei einer Landingpage vor allem, den Anteil der Besucher zu erhöhen, die die gewünschte Handlung ausführen. Diese Quote nennt man Conversion Rate. Kommen 1.000 Besucher und 30 davon fragen an, liegt sie bei 3 Prozent.
Ohne Messung ist jede Änderung Raten. Richte vor dem Start ein, dass jede Anfrage als Ereignis erfasst wird, etwa über den Google Tag Manager in GA4 und in deinem Werbekonto. Bei Formularen in mehreren Schritten lohnt es sich, jeden Schritt einzeln zu messen. Dann siehst du, wo Besucher aussteigen.
Bei einem A/B-Test sehen zwei Gruppen von Besuchern zwei Varianten einer Seite. Das ist die sauberste Art zu prüfen, was besser funktioniert. Damit das Ergebnis aussagekräftig ist, braucht jede Variante aber genug Conversions. Bei wenig Traffic sind gezielte Änderungen mit einem Vorher-Nachher-Vergleich über mehrere Wochen oft der realistischere Weg.
Wenn du eine Landingpage brauchst, die von Anfang an messbar ist, schau dir an, wie ich Landingpages erstelle.
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Häufige Fragen
Eine Landingpage ist eine einzelne Webseite, auf der Besucher nach einem Klick landen, etwa auf eine Anzeige oder einen Link im Newsletter. Sie ist für eine bestimmte Kampagne gebaut und hat genau ein Ziel, zum Beispiel eine Anfrage, eine Anmeldung oder eine Bewerbung.
Die Homepage ist die Startseite deiner Website. Sie stellt dich vor und bietet viele Wege zu allen Bereichen. Eine Landingpage dient einer einzelnen Kampagne, verzichtet meist auf das Menü und führt zu genau einer Handlung.
Es gibt keine feste Länge. Für eine kostenlose Anmeldung reicht oft ein Bildschirm. Ein teures oder erklärungsbedürftiges Angebot braucht mehr Belege und Antworten auf Einwände. Wichtig ist, dass der Handlungsaufruf schon oben steht und am Ende wiederholt wird.
Meist nicht. Jeder Link, der von der Seite wegführt, ist eine Möglichkeit, das Ziel nicht zu erreichen. Üblich sind nur das Logo und rechtlich nötige Links wie Impressum und Datenschutz.
Der wichtigste Wert ist die Conversion Rate, also der Anteil der Besucher, die anfragen, sich anmelden oder bewerben. Dafür wird jede erfolgreiche Handlung als Ereignis erfasst, zum Beispiel über den Google Tag Manager in GA4 und im Werbekonto. Zusammen mit den Kampagnen-Parametern siehst du dann auch, welche Anzeige die Anfragen bringt.
Seiten für Anzeigen werden oft von Google ausgeschlossen, damit sie nicht mit den normalen Seiten der Website konkurrieren und keine doppelten Inhalte entstehen. Dauerhafte Seiten, etwa für Stellenangebote oder ein Hauptangebot, können dagegen bewusst gefunden werden.
Bei mir kostet eine einzelne Kampagnen-Landingpage ab 1.900 € zzgl. Umsatzsteuer, mit Tracking, Formular und Einwilligung. Ein System, mit dem dein Team Landingpages selbst baut, kostet ab 6.900 €. Alle Details stehen bei Landingpage erstellen lassen.
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