
WordPress-Alternativen im ehrlichen Vergleich mit Wix, Webflow und Astro
Jedes Website-System hat Fans und Kritiker. Ein ehrlicher Vergleich von WordPress, Wix, Squarespace, Webflow, Framer und Astro, und für wen welches passt.
Beide Systeme bauen gute Websites, aber auf sehr unterschiedliche Art. Hier erfährst du, was Webflow ist, worin sich die beiden unterscheiden und welches zu deinem Projekt passt.
Von Benny ScheyStand
Webflow ist eine Plattform, auf der Websites visuell gestaltet, mit Inhalten gefüllt und veröffentlicht werden. Anders als bei einfachen Baukästen arbeitet man dabei sehr nah an HTML und CSS, nur eben ohne Code zu schreiben. Das Ergebnis ist sauberer Code, den Webflow selbst ausliefert. Hosting, Sicherheit und Backups übernimmt Webflow.
Für Inhalte wie Blogartikel, Referenzen oder Stellenangebote gibt es ein eingebautes CMS. Texte und Bilder ändert man direkt auf der Seite. Animationen baut man direkt im Designer. Die neuen Interaktionen basieren auf GSAP, einer verbreiteten Animations-Bibliothek.
WordPress ist ein kostenloses, quelloffenes System, das man auf einem eigenen Webspace installiert. Aussehen und Funktionen kommen über Themes und Plugins, oft auch über Page-Builder wie Elementor. Diese Freiheit ist die größte Stärke von WordPress und zugleich der Grund, warum es Pflege braucht.
Im Vergleich
| Merkmal | Webflow | WordPress |
|---|---|---|
| Software | Lizenz pro Monat | Kostenlos, Open Source |
| Hosting | Inklusive | Separat bei einem Hoster |
| Updates und Sicherheit | Übernimmt Webflow | Kern, Theme und Plugins regelmäßig selbst aktualisieren |
| Gestaltung | Visuell, frei und nah am Code | Über Theme oder Page-Builder |
| Funktionen erweitern | Apps, eigene Code-Komponenten und Custom Code | Riesige Auswahl an Plugins |
| Inhalte pflegen | Direkt auf der Seite und im CMS | Im Backend |
| Wo die Seite läuft | Nur bei Webflow | Bei jedem Hoster |
| Verbreitung | 0,8 % aller Websites | 40,1 % aller Websites |
Die Zahlen zur Verbreitung stammen von W3Techs (öffnet in neuem Tab), Stand Oktober 2026. Was Webflow im Monat kostet, steht ausführlich im Ratgeber Was kostet Webflow?
Entscheidung
dein Team Seiten selbst und visuell ändern will, niemand sich um Updates, Plugins und Server kümmern soll und dir eine individuelle Gestaltung wichtig ist.
du eine Funktion brauchst, die es nur als WordPress-Plugin gibt, du selbst bestimmen willst, wo die Seite läuft, oder schon ein Team hast, das WordPress pflegt.
WordPress ist kostenlos, braucht aber Hosting, oft Premium-Plugins und Zeit für Updates. Bei Webflow zahlst du eine feste Lizenz, die Pflege der Technik ist darin enthalten.
Für kleine Websites, die selten geändert werden, baue ich statische Seiten mit Astro. Ohne Lizenz, ohne Plugins und mit sehr geringen laufenden Kosten.
Website erstellen lassenErfahrungen
Webflow war das Werkzeug, mit dem ich mich selbständig gemacht habe. Über 30 meiner mehr als 50 Projekte sind darin entstanden. Das sind meine ehrlichen Erfahrungen, die guten und die weniger guten.
Aus dem Blog

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Keine Datenbank, keine Plugins, kaum Updates. Was eine statische Website ist, wie du sie trotzdem selbst pflegst und für wen sie sich lohnt.

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Häufige Fragen
Webflow ist eine Plattform für professionelle Websites. Man gestaltet visuell, aber nah an HTML und CSS, pflegt Inhalte in einem eingebauten CMS und veröffentlicht direkt bei Webflow. Hosting, Sicherheit und Backups sind inklusive, dafür zahlt man eine monatliche Lizenz.
Das hängt vom Projekt ab. Webflow nimmt dir Updates, Hosting und Sicherheit ab und lässt dein Team visuell arbeiten. WordPress kostet keine Lizenz und hat für fast alles ein Plugin, braucht aber regelmäßige Pflege. Für Teams, die oft selbst etwas ändern, ist Webflow meist angenehmer.
Bei WordPress entstehen viele Sicherheitslücken durch veraltete Plugins und Themes. Bei Webflow gibt es keine Plugins, die du selbst aktualisieren musst, die Plattform pflegt Webflow. Eigene Skripte, die du einbindest, bleiben aber deine Verantwortung.
Ja. In Webflow stellst du Seitentitel, Beschreibungen, Weiterleitungen und die Sitemap ohne Plugin ein, strukturierte Daten lassen sich ergänzen. Entscheidend für gute Rankings sind aber Inhalte und Ladezeit, nicht das System.
Ja. Die Seite wird in Webflow neu gebaut, Inhalte wie Blogartikel kommen ins CMS, und für jede alte Adresse gibt es eine Weiterleitung. So bleiben Besucher und Rankings erhalten. Solche Umzüge mache ich als Webflow-Freelancer zum Festpreis.
Nein. Ich baue mit Webflow und mit Astro, weil beide ohne Plugin-Wartung auskommen. Wenn WordPress für dein Projekt die bessere Wahl ist, sage ich dir das ehrlich.
Erzähl mir von deinem Projekt. Ich sage dir ehrlich, welches System passt, auch wenn es nicht Webflow ist.
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